domenica 13 maggio 2012

der pubertierende Stern



Der pubertierende Stern ( erste Teil)

Da, wo kein Tag und keine Nacht existieren, da, wo keine Zeit existiert und da, wo das Licht aus der Dunkelheit entsteht, da finden wir unser Universum.
Das Universum ist  für die Entstehung von Sternen und Planeten zuständig.
Das All ist der Raum in dem sich die Planeten und Sterne bewegen.
Die Größe des Universums ist für uns Menschen unvorstellbar, es ist also noch größer als größer und noch mal größer.
In diesem unvorstellbar großem Universum geschehen Dinge, die wir uns wiederum nicht vorstellen können.... oder fast nicht. Jedoch, mit unserer Fantasie, die auch keine Grenzen hat, können wir uns das Universum vorstellen.... fast.
Wenn wir eine Reise in das Universum machen wollen, brauchen wir nur kurz am Abend den Himmel zu betrachten, unsere Fantasie dorthin führen, und schon können  wir im All schweben. Dort kann man sehr viel erleben, es ist wie auf der Erde, wenn man die Menschen und  Autos wegdenkt.
Und genau auf einer dieser fantastischen Reisen habe ich eine Geschichte erlebt, die ich nun erzählen möchte.

Mutter Supernova war hochschwanger. Sie rotierte immer langsamer in ihrer riesigen Gestalt und ihr Licht nahm vor Erschöpfung zunehmend ab. Auf einmal gab es einen superlauten Knall und das All wurde von einem enormen Blitz erhellt. Danach hörte man gar nichts. Es herrschte eine erschreckende Stille. Mutter Supernova war explodiert .
Aus ihrer unglaublich großen Masse war nur ein leuchtender Kern übriggeblieben und er schwebte mitten in einer unvorstellbaren großen Wolke. Eine Wolke, die so dicht und schwarz war, dass nichts außer etwas Licht vom Supernovakern zu erkennen war. Ihr Licht war tausendmal heller als je zuvor, es war, als ob das Licht  eines ganz großen Sterns in einen ganz kleinen Stern übergegangen wäre. Sie war wie ein leuchtender Punkt dessen Licht,  aber alles durchdrang.  Die Supernova war jetzt ein leuchtender kleiner Kern geworden und hatte die Aufgabe in der dunklen Wolke, in der sie schwebte zu leuchten, um das Geschehen im Auge zu halten.
Jetzt war sie keine Muttersupernova mehr, jetzt hieß sie Mutterkern.

Mutterkern leuchtete inmitten der großen Wolke und suchte eifrig nach ihren Kindern.  
Aus der Explosion waren viele Sterne und Planeten geboren worden. Sie waren mit unglaublich großer Wucht ins All geschleudert worden, damit sie alle genügend Abstand und damit Platz zum Wachsen hatten.
In der großen Wolke hatte Mutterstern große Mühe ihre Neugeborenen zu erkennen, und auf der Suche nach ihnen  durchdrang sie unermüdlich mit ihrem starken Licht die große Staubwolke. Die Neugeborenen kreisten ziellos um sich und um die anderen herum. Sie wirkten, sagen wir mal, etwas vernebelt.
Es war eine neue Galaxis entstanden. Eine neue große Welt voller Sterne und Planeten.

Mutterkern gab ihren kleinen Sternen und Planeten ununterbrochen Funksignale. Das war ihre Sprache. Wenn sie, zum Beispiel, die Signale für die Mahlzeiten sendete, dann begannen die neugeborenen Himmelskörper sich schneller zu drehen und konnten somit  größere Mengen Nahrung aus der Staubwolke ziehen. Nach  einer so üppigen Mahlzeit waren alle erschöpft, deshalb ließen sie ihre Drehungen danach auf ein Minimum sinken und ruhten ein paar tausend Jahre lang. Mutterkern war sehr stolz auf ihre Galaxis. Sie wünschte sich, dass es eine fröhliche Galaxis werde.

So vergingen viele Jahrtausende bis die kleinen Sterne und Planeten so viel von der dicken Staubwolke zu sich genommen hatten, dass es in der Galaxis heller wurde.
Mutterkern funkelte und funkelte unermüdlich mit Lichtsignalen, da sie natürlich immer etwas zu sagen hatte.
Endlich konnte man sich in der Galaxis umsehen. Die Planeten und Sterne hatten alle ihren Platz gefunden und waren natürlich auch etwas gewachsen.
Sie sahen alle bunt und fröhlich aus. Die Sterne leuchteten auf die Planeten ihr goldenes und silbernes Licht und der Widerschein der Planeten färbte sie in allen Farben. Sie durften nämlich die Farbe haben, die sie wünschten. Alle Farben des Universums standen den Planeten zur Verfügung. Und es gab noch etwas spannenderes in dieser jungen Galaxis. Man konnte dank des Restnebels wunderbar Versteck spielen.  Man muss dazu erst einmal wissen, dass der Restnebel oder galaktischer Nebel  ununterbrochen in der Galaxis umherschwebt und ständig seine Farben wechselt.  Deshalb kamen diese jungen Himmelskörper auf die Idee sich immer wieder im Nebel zu verstecken. Sie tarnten sich dank der immer wieder wechselnden Farben des Nebels und spielten mit großer Wonne verstecken.  Viele Jahrtausende lang ging es sehr bewegt zu und Mutterkern hatte oft Mühe ihre eigenen Kinder wiederzuerkennen.

Doch auch für diese jungen Himmelskörper ging die Kindheit einmal zu Ende.
Eines Tages rief Mutterkern alle zusammen und kündigte an, dass jetzt alle soweit waren  sich in Gruppen zu teilen. Diese Nachricht brachte große Aufregung unter den Sternen und Planeten hervor. Wie soll das gehen? Mit wem sollen wir uns zusammenfinden? Der Eine schlug dies vor, die Andere das. Also, es ging sehr turbulent zu, bevor alle Gruppen gebildet worden waren und jeder mit seinen Mitbewohnern zufrieden war.  Es gab nämlich tausende von Sternen und Planeten in der Galaxis.
Nach der Gruppenzusammenstellung gab es noch ein Problem zu lösen. Das Problem des Lichtes.
Die Sterne hatten alle Licht genug, aber was war mit den Planeten? Sie hatten kein eigenes Licht und, für sie musste man welches besorgen sonst hätten sie nicht mehr so leuchtende Farben gehabt und wären sehr traurige und blasse Planeten geworden.
Die leuchtenden Vorschläge von Mutterkern blitzten weit und breit durch die Galaxis. Es sah aus wie ein Blitzkarussell.
Also, jede Gruppe musste ihren größten Stern, den sogenannten Ipokstern aussuchen und ihn so platzieren, dass jeder Planet  reichlich beleuchtet wurde. Das war nicht so einfach. Es vergingen tausende von Jahren bis jede Gruppe diese schwierige Aufgabe gelöst hatte. Denn, der ausgesuchte Stern, der die Planeten beleuchten sollte, wurde von ihnen ständig hin und her geschoben, da jeder von ihnen besser angestrahlt werden wollte. Man hörte überall dasselbe: „Stell dich dahin“, „Nein“, sagte ein Anderer „dorthin“. Dann klagte wieder ein Anderer „Jetzt bin ich halb im Dunkeln“, und jammerte bitterlich.

Dieses hin und her stellte die Geduld des großen Sterns, genannt  Ipokstern, schwer auf die Probe. Es ist also nicht verwunderlich, dass er ab und zu wütend wurde und zu drohen begann: „Wenn das so weiter geht, werde ich meinen eigenen Weg gehen“. Diese Drohung wirkte bei den Planeten direkt, denn keiner von ihnen wünschte im Dunkeln zu kreisen.
Der Aufwand um die Platzierung der Ipoksterne wurde von den anderen Sternen mit großem Interesse verfolgt, man sah es ihnen regelrecht an, wie sie sich amüsierten. Manche, besonders zickige Sterne, machten den Versuch sich einzumischen und gaben Vorschläge, die die Lage der Gruppe noch verschlimmerte. Danach waren sie auch noch schadenfroh.

Als für alle Ipoksterne endlich die Idealstellung für die Planeten gefunden worden war, schienen die vielen, vielen Gruppen in voller Harmonie zu kreisen. Die kleineren Sterne spielten um die Planeten herum und dachten sich immer wieder neue Spiele aus. Die Planeten konnten nicht herumspielen, sonst hätten sie von ihrem Ipokstern nicht genug Licht bekommen. Das machte aber nichts, weil die vielen kleinen Sterne sehr lustig waren, und sich Tag ein, Tag aus mit den Planeten unterhielten. Sie wechselten ständig den Platz und bildeten im All zur Freude der Planeten Figuren. Andererseits freuten sich die kleinen Sterne mit Recht, wenn die Planeten glücklich waren, weil, nur wenn sie glücklich waren, sie besonders gut singen konnten. Die Planetenchöre waren sehr beliebt und kein Stern hätte auf diesen Genuss freiwillig verzichtet. Es gab einzelne Planeten, die eine außergewöhnlich schöne Stimme besaßen. Sie sangen so laut, dass sie auch außerhalb der Gruppe zu hören waren. Diese Solo-Aufführungen waren ein Höhepunkt für die Sterne, weil sie selbst überhaupt nicht singen konnten. Wenn die Planeten im Chor sangen, entstand unter den Sternen ein derartiges Entzücken, dass sie mit geschlossenen Augen schaukelten, und wie eine leuchtende Woge aussahen.

Mutterkern hatte sich etwas zurückgezogen. Sie strahlte zwar weiter, aber sie brauchte jetzt nicht mehr so intensiv mit ihren Lichtstrahlen zu funkeln. Sie hatte mit Sorgfalt dafür gesorgt, dass ihre junge Galaxis über die vielen Hindernisse und Widerstände im All unterrichtet worden war, aber auch über die faszinierenden Entdeckungen, die man im All machen konnte.  Ihre Galaxis war erwachsener geworden und jetzt sollte sie ihre Selbständigkeit unter Beweis stellen. Die Gruppen, nach vielen Streitereien und Auseinandersetzungen, schienen jetzt recht  zufrieden zu sein.
Mutterkern, im Zentrum ihrer Galaxis, konnte alles beobachten, jeden Stern, jeden Planet. Sie bewunderte ihre Galaxis voller Stolz.
Jede Gruppe hatte sich für ihre Konstellation ein anderes Bild ausgedacht. Danach wurden sie auch nach ihrer Bildform benannt, sie hießen zum Beispiel: Auri, Pilig, Merell, Altipa, Verin, Burin, und tausend andere Namen.
Es schien alle geregelt zu sein. Die junge Galaxis leuchtete im All und mittendrin der Mutterkern. Sie sah wunderschön aus. Die tausende Sternenbilder, welche die Gruppen sich ausgedacht hatten, machten aus dem All ein wahres Bilderbuch. Ein Bilderbuch, das unendlich groß und bunt war und wie tausende und abertausende Edelsteine funkelte.

Aber Mutterkern hatte eine große Sorge, und zwar ihre zunehmende Schwerkraft. Sie wusste, dass ihre Schwerkraft, so wichtig sie auch für die Entstehung der Galaxis gewesen war, doch auf Dauer für die Galaxis gefährlich werden würde. Ihre starke Schwerkraft würde nach und nach alle Sterne und Planeten unvermeidlich an sich ziehen und sie würden alle an ihrem starken Licht verbrennen. Ja, ihr Kern strahlte nicht nur Wärme, sondern auch eine derartige Anziehungskraft aus, dass niemand aus der Galaxis es in ihrer Nähe ausgehalten hätte. Deshalb hatte sich  Mutterkern die Idee der Gruppen ausgedacht, denn die Schwerkraft einer Gruppe konnte ihr mehr Widerstand leisten, als einzelne Himmelskörper.

Doch diese Sorge ließ Mutterkern keine Ruhe. Sie musste die Galaxis über diese Gefahr informieren. Die Gruppen mussten beginnen Widerstand  auszuüben, bevor es zu spät war. Sie hatte nämlich genau bemerkt, dass ihre Schwerkraft deutlich zugenommen hatte, denn um sie herum wurde es immer dunkler. Jeder Lichtstrahl, der an ihr vorbeikam, wurde von ihr geschluckt, tief in ihr Inneres. Mutterkern hatte ihre Aufgabe beendet. Jetzt, bevor sie sich endgültig zurückziehen konnte, musste sie ihrer Galaxis diesen letzten Hinweis geben, den Schwersten....

lunedì 30 aprile 2012


Der erste Mai

Von Osten ruft der Kuckuk
von Westen ruft die Raabe
wo will das Mädchen hin?
was will das Mädchen haben?

dort schwimmt im See der Enterich
und läßt sich nach Süd treiben
ein Andere fliegt nach Norden
mit kraft und Freuderuf.

Das Mädchen steht und schaut
den Himmel und den Enterich
ein Auto fährt vorbei
eine Hand winkt fröhlich zu.

Wo will das Mädchen hin ?
was will das Mädchen haben?
der Frühlingsmorgen ruft,
Ihr Herz sagt leise, leben...


°°°°°°



G.Torboli - 1999

domenica 29 aprile 2012


Die zwei Sprachen


Jung und unerfahren
In meinem Herz geschlossen
Bist du mir ins fremde Land gefolgt.

Jung und unerfahren
bist du, lächelnd
dem Neuen begegnet.

Du warst dir so sicher
Durch Wurzeln geschützt
Du hast zugeschaut
Und die neue Sprache bestaunt.

Wie Feuer und Wasser
Begegnet ihr euch
Du, unerfahrene Flamme
Und Du, steter Tropfen.

Du schautest auf ihren Glanz
Und warst sehr fasziniert
Du hast ihr Platz gemacht
und nahmst dich nicht in acht.

Du flammst nicht mehr so hoch
Du kämpfst ums überleben
Die Neue ist stark geworden
Sie droht dich zu verdrängen.

Du warst so unerfahren
Hast unbeschwert gespielt
Jetzt brauchst du Schutz und Liebe
Mein Herz bleibt stets bei dir.


°°°°°



G. Torboli, 2006

venerdì 20 aprile 2012



Louis Armstrong


Wie Wellen im stürmischen Meer,
Wie ein Hauch vom Frühlingswind,
Wie ein Spiel von Tod und Leben.

Die Musik aus Deiner Seele,
Die Liebe aus Deinen Augen,
Das Leid in Deinem Gesicht.



°°°°°°


G. Torboli
2006



mercoledì 18 aprile 2012

Die Glut



Nach dem Tanz der Flammen,
nach dem Knistern und Prasseln
der brennenden Tanne,
wie die Ruhe nach dem Sturm
kommst Du.

Du stille wärmende Glut.


G.Torboli
2006

sabato 14 aprile 2012

visita al museo

dal diario di una mamma del 1978


La cultura dei nostri figli é senza dubbio una cosa molto importante.
Non ci dovrebbe essere un giorno stabilito come per esempio, il primo giorno di scuola, per trasmettere ai nostri figli qualche nozione di storia o di arte. I bambini sono molto sensibili all`arte, l`importante é che noi adulti rispettiamo la loro etá ed i loro limiti.
Le escursioni nei Musei  possono essere  divertenti se sono brevi.
I  miei bambini sono tutti piccoli peró qualche capatina nei Musei l`hanno giá fatta. C`é anche da dire, che una cosa é andare al museo con uno o due bambini, un`altra é di andarci con cinque.
Purtroppo cio´ che oggi mi é capitato mi ha lasciata un po´perplessa ed ha messo in dubbio queste mie teorie culturali per l`infanzia.
Questa mattina, mio marito ha avuto la brillante idea di proporre a tutta la famiglia una visita al museo. C´é un`esposizione di “ vita nel Sahara” disse, “potrebbe essere adatta anche per i bambini.”
Il tempo era abbastanza bello ed io, grazie ad un mese di ferie passate al mare, ero piuttosto riposata.
Cosí ho vestito a modo i miei cinque rampolli non senza difficoltá, perché volevano rimanere a casa e giocare agli indiani.
Per convincerli di venire con noi , dovetti raccontare un sacco di storie avventurose su usi e costumi di un paese tanto lontano da noi.
I miei racconti non li convinsero molto tanto piú che la piu´piccola, forse annoiata dalle mie storie continuava a ridere ed a fare strani ululati , distraendo cosi anche i
suoi fratelli.
Alla fine partimmo tutti insieme alla volta della cittá.
Dopo aver posteggiato la macchina ci incamminammo verso il museo. La folla della domenica pomeriggio non mancava e questo ci impediva di camminare normalmente perché i bambini cercavano sempre di scappare a destra e a manca.
Dopo un quarto d´ora di strada arrivammo davanti al museo e subito vidi far mostra di se una grande fontana tutta zampilli. Le fontane mi sono sempre piaciute molto peró da quando ho figli non mi piacciono piú. Chissá perché.
Sta di fatto che appena i miei figli videro la detta fontana partirono in gruppo e subito salirono sul muricciolo. Io corsi diretta a riprenderli non senza una certa lotta e raggiunsi mio marito che nel frattempo si era messo in fila davanti allo sportello dei biglietti. Che vidi? Una fila innumerevole di persone che aspettava e mio marito éra l`ultimo. Che fare? Come tenere a bada 5 bambini che si annoiavano?
Speranzosa mi misi in fila con mio marito. Purtroppo appresi molto in fretta che le mie due mani non bastavano per tenere calmo il mio gruppetto e dopo aver ripreso la piú piccina che stava bocconi e faceva cucu  fra le gambe di un anziano signore, anche lui in attesa del biglietto,  decisi di lasciare la fila in attesa e non avendo altra scelta portai i bambini sul piazzale dove ci aspettava la zampillante fontana. Quando mio marito mi chiamó, mi sentii liberata da un incubo. Non avevo fatto altro che saltare intorno alla fontana per evitare che uno o l`altro dei miei figli ci cadesse dentro. Era caldo, era estate, eravamo al museo.
Entrammo nella sala dell`esposizione. Vidi che non solo c`erano esposti mode e costumi del Sahara ma che tutto il pavimento era ricoperto dalla sabbia finissima del deserto. Di questa me ne accorsi prima di tutto perché dopo tre passi vi affondai fino alle caviglie compresi sandaletti con tacco e calze.  Non vi dico la mia gioia perche non ci sono parole per descriverla ma bensí quella dei miei figli. In un baleno mi trovai sommersa da calzini e scarpette me ne mancava una fra i denti. I miei figli li vidi sfrecciare davanti a me ed a rotalarsi felici come non mai nella finissima sabbia del Sahara. Stavano rivivendo il mese al mare. Mio marito che é un tipo molto tranquillo e non si lascia mai prendere dal panico,  si mise ad osservare l`esposizione come nulla fosse cioe`come non ci coniscesse.
Nel locale c`era un grande caldo  sembrava di essere in Africa. Io ero bagnata di sudore, anche perché continuavo a correre. I miei figli credendosi sulla spiaggia cominciarono  a fare i primi tentativi di spoliarello. Io mi vergognavo un pó perche ormai  stavamo attirando l`attenzione di tutti. I visitatori dovevano scansare ogni monemto uno dei miei figli  che non conoscendo i divieti dei musei , saltavano sopra o correvano sotto le corde di divisione dei vari reparti  divertendosi un mondo. Non avrei nemmeno potuto fingere che non fossero  tutti miei  perché li avevo vestiti tutti  uguali,  in piú di colore rosso.( cercavo sempre di vestirli di colore uguale per riconoscerli da lontano.)
Quando mio marito decise di aver visto abbastanza ci chiamó.
Io raccolsi i bambini dalla sabbia, erano tutti sudati e impolverati. Li scrollai un pó per liberarli dai granelli , e con le braccia piene di vestiti e scarpe mi avviai verso l´uscita. Oh, che bella oretta ,pensai!
L´Arte é una gran bella cosa. Mi era rimasta impressa una capanna di sassi , perché la guardai spesso con un gran desiderio di rinchiuderci tutti i miei figli per almeno mezza ora. “Tanto per riprender fiato” mi ero detta.
Rimasi un pó delusa quando appresi che mio marito non voleva andarsene ma bensí salire al secondo piano.
“Tre devono fare la pipí”  dissi sottovoce . Mi avviai verso i bagni mentre mio marito con la piu´ piccola in braccio, perche´era scalza (le scarpe le avevo nella borsa), sali al piano superiore.
Anche al bagno dovemmo metterci in fila e non per poco. Finalmente potemmo avviarci. La grande scalinata che portava al secondo piano éra ricoperta di finissima sabbia e c´era pericolo che i piccoli scivolassero. Cosí li feci salire a due a due davanti a me  per essere pronta a prendere al volo il primo che fosse scivolato
Arrivati al piano superiore trovammo mio marito con la piccola, la quale delusa per la mancanza della sabbia, nonché stanca ed accaldata si era messa a fare la matta correndo e strillando. Io cercai di tenerla calma prendendola in braccio e contenporaneamente badare agli altri correndo da un lato all’altro. Ogni tanto passavo nelle vicinaze di mio marito, il quale, preso da grande interesse per quanto leggeva,  vedendomi cercava di fermarmi e parlarmi della cultura dei Beduini di 10.000 anni fa. Io mi ricordo solo del numero 10.000.
Quando mio marito propose  di fare un secondo giro della mostra i bambini corsero da me spaventati a chiederne il perché.
Io li tranquillizzai assicurandoli che papá avrebbe fatto presto il suo secondo giro, e lo aspettammo al piano di sotto, in mancanza di sedie, seduti in gruppo su un tavolino dell´ingresso.
Eravamo tutti stravolti dal caldo e dalla stanchezza.
Questo è il ricordo piú vivo che mi  sia rimasto della nostra visita al museo.

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G. Torboli 1978

lunedì 9 aprile 2012


 Frau Lust


In einem Ort, in dem sie ganz alleine wohnte, ging Frau Lust spazieren. Sie genoß die schöne Landschaft und freute sich über die vielen Sachen, die sie haben und machen konnte. Ihr Besitz reichte soweit sie blicken konnte. Die ganze Zeit verbrachte sie zu tun, was ihr Spaß machte.

Eines Tages begegnete ihr eine Frau. Frau Lust sagte direkt: ”Was wollen sie auf meinem Besitz? Wer sind sie überhaupt?”  “Ich bin Frau Traurigkeit.” antwortete die Frau, “Ich bin auf der Reise und habe großen Durst.”Frau Lust ließ sie kaum zu Ende reden und sagte: ”Gehen sie mir aus dem Weg, ich will sie nicht in meiner Nähe haben!“ Daraufhin schlug Frau Lust derartig um sich, daß Frau Traurigkeit schnell Beine machte und verschwand.
Allerdings lief sie nicht weit, sondern versteckte sich in der Nähe des Hauses, denn sie war sehr neugierig auf Frau Lust, über die sie viele seltsame Geschichten gehört hatte.
Es dauerte eine Weile, bis die aufgeregte Frau Lust zur Ruhe kam. Frau Traurigkeit wartete in ihrem Versteck.

“Was wollte die Traurigkeit von mir? Vielleicht meine gute Laune verderben?” Frau Lust ging ins Haus und aß alles was sie fand.”So,” sagte sie sich ”jetzt geht es mir gut.”, und sie setzte sich in den Garten auf eine Bank. Doch war ihr Bauch so voll, daß das Sitzen ungemütlich wurde und sie musste sich  auf die Wiese legen . Trotzdem sagte sie sich immer wieder: “Jetzt geht es mir gut, sehr gut.”

Als Frau Lust schläfrig auf der Wiese lag wurde sie wieder von einem Besuch, diesmal durch einen Wanderer gestört. “Wer bist du?”, fragte sie ziemlich unfreundlich. “Ich bin Herr Allein”, antwortete der Mann, “und suche eine Bleibe für die Nacht.” “Geh mir aus dem Weg, du Spielverderber!”, schrie ihm Frau Lust entgegen. Danach lief sie ins Haus und machte drei Stereoanlagen auf volle Kraft an, daß Herr Allein mit den Händen auf den Ohren ganz erschrocken davonlief.
Er ging aber nicht weit weg, blieb in der Nähe und versteckte sich, weil auch er Frau Lust beobachten wollte.

Waren es vielleicht die Besuche von Frau Traurigkeit und Herrn Allein gewesen, die die Frau Lust dazu brachten, die ganzen Vogelnester in ihrem Park zu zerstören?
An diesem Tag, an dem Frau Lust so herum randalierte und sich über das verzweifelte zwitschern der Vögel freute, kam zufällig Herr Gefühl vorbei. “Was machen sie?” fragte er entsetzt. Frau Lust lachte laut und antwortete: “Das alles gehört mir, du hast hier nichts zu sagen, ich mache was mir Spaß macht .....und übrigens, was machst du hier? Verschwinde! Hau ab!”, befahl sie. Herr Gefühl stand sprachlos und ratlos vor dieser Furie. Er machte sich auf den Weg,  aber auch er blieb in der Nähe und versteckte sich.

“Warum  mischen  sich die Leute immer in meine Angelegenheiten ein?” sagte sich Frau Lust. Sie war recht genervt und versprach sich strengere Maßnahmen zu treffen, um ihren Besitz vor Eindringlingen zu schützen. “Heute aber nicht.” sagte sie sich. “Heute macht es mir keinen Spaß an etwas zu denken.”
Frau Lust ließ sich weiter von einem Einfall in den anderen treiben, sie steigerte sich in ihrem Tun und Lassen, bis sie eines Tages an einem Erschöpfungszustand erkrankte. Sie legte sich ins Bett und konnte an nichts mehr Spaß finden. Alles, wofür Frau Lust geschwärmt hatte und auch bekommen hatte, ließ sie gleichgültig. Sie war jung, schön, reich, mächtig, nun lag sie im Bett und fühlte sich matt und schwach.

Herr Gefühl, Frau Traurigkeit und Herr Allein, die sich lange Zeit in ihrem Versteck zurückgehalten hatten um Frau Lust zu beobachten, machten sich Gedanken als sie Frau Lust nicht mehr sahen. Sie traten vorsichtig aus ihrem Versteck heraus, schauten um sich und freuten sich in so einer spannenden Situation zu dritt zu sein. “Wo wird Frau Lust sein?”, fragte Herr Gefühl, “Wird sie verreist sein?” “Nein,” sagte Herr Allein, “Wir haben sie immer beobachtet, und das hätten wir bemerkt.”  “Ob sie vielleicht krank ist?” fragte Frau Traurigkeit. “Frau Lust, krank?”, fragten  sich die drei gleichzeitig. “Das ist doch unvorstellbar!”, meinten sie , denn so etwas starkes wie Frau Lust hatten sie noch nicht erlebt. “Was sollen wir tun? Vielleicht braucht sie wirklich unsere Hilfe.” doch keiner hatte den Mut , nur näher an das Haus heranzutreten.
Plötzlich sagte Herr Gefühl: “Ich kenne eine weise Frau, mit der ich sehr befreundet bin.Vielleicht könnte sie nach Frau Lust schauen.” “Das ist ja wunderbar!”, sagten die anderen, “Hole schnell die weise Frau und bring sie hier her.”

Die weise Frau kam und begab sich ohne zu zögern in Frau Lust´s Haus.
Die anderen warteten draußen.
“Hallo,”  rief sie, “sind sie im Haus, Frau Lust?” Die weise Frau schaute sich um. Das Haus war sehr groß und sie wußte nicht wohin. Plötzlich hörte sie eine leise Stimme rufen. “Hier bin ich, im Schlafzimmer, sie müssen die Treppe hoch kommen.” Als die weise Frau endlich das Zimmer fand und vorsichtig eintrat, sah sie Frau Lust in einem wunderschönem Bett liegen. Frau Lust wunderte sich über den Besuch dieser unbekannten Frau, aber sie war zu schwach um frech oder wütend zu werden. Deshalb fragte sie mit leidender Stimme: “Wer sind sie? Was wollen sie?” “Ich bin Frau Vernunft und ich bin gekommen weil Herr Gefühl, Frau Traurigkeit und Herr Allein meinten, daß sie meine Hilfe bräuchten.”

Frau Vernunft näherte sich der Frau Lust, setzte sich auf die Bettkante, nahm ihre Hand, streichelte sie und schwieg. “Sie haben so warme Hände.” sagte nach einer Weile Frau Lust zu Frau Vernunft. Frau Vernunft lächelte und schwieg weiter.
“Mir geht es so schlecht.” sagte plötzlich Frau Lust. “Ich kann nichts tun, mir fällt nichts Neues ein, nichts macht mir Spaß.” “Sowas?” sagte Frau Vernunft, “Leiden sie vielleicht an Lustlosigkeit?” “Wo gibt es denn das?” sagte Frau Lust weinerlich,”Wenn ich lustlos wäre, dann bestände ich gar nicht mehr, aber ich bin ja da!” “Ja,” sagte Frau Vernunft, “Sie sind da, aber ihre Wirkung ist erschöpft und auf die kommt es an.” Frau Lust staunte.

Frau Vernunft fuhr fort und sagte: “Sie sind sehr stark, machtvoll, schön und verführerisch, aber nicht schöpferisch, weil sie ihre Macht zügellos bis ins Unendliche treiben lassen. Sie sind wie der Samen eines wunderschönen Baumes, der aber ohne einen angemessenen Nährboden nicht wachsen kann.” “Was soll ich machen?” jammerte wieder Frau Lust. “Ich verstehe das alles nicht. Können sie mir nicht schnell helfen?” Frau Vernunft lächelte und sagte: “Doch, ich werde ihnen helfen aber Sie helfen mit.”

Sie holte Frau Traurigkeit, Herrn Allein und Herr Gefühl, bat sie in das Zimmer und stellte die drei Freunde Frau Lust vor. “So,” sagte Frau Vernunft, “jetzt werden wir zusammen feiern und Frau Lust aufmuntern.” “Wie bitte?” sagte Frau Lust, “Feiern, in meinem Zustand? Das kann ich nicht.” “Gut,” sagte Frau Vernunft, “mehr kann ich nicht bieten, und wenn sie nicht wollen, gehen wir wieder fort.” “Nein,” sagte Frau Lust, “ich brauche euch, ich habe Angst.”

Sie blieben, sie feierten……..und weil sie heute alle noch leben, schaukeln sie mit Frau Lust in alle Himmelsrichtungen.

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G. Torboli 1995