giovedì 21 giugno 2012
Lass mich leben
Lass mich leben
Dein Maß schiebst Du vor,
Dein Maß paßt nicht zu mir,
es ist zu groß,
es ist zu klein,
Warum wird mein Leben
von Deiner Vorstellung bestimmt?
Wer bist Du?
wer bin ich?
Ohne Liebe wären wir uns fremd,
wir sind zwei Leben.
Warum sagst Du das Wort „Liebe“,
und dann willst du herrschen?
Warum willst Du nicht sehen?
Was hält Dich fest?
Der Tod?
°°°°°
Graziella Torboli
1987
Es war
Es war
Du willst mich?
Bin ich zu haben?
Du willst von mir Taten
Du willst von mir Schein
Du willst von mir Achtung,
warum willst Du mich?
Du willst irgend etwas,
Ich bin irgend Jemand!
°°°°°
Graziella Torboli
1987
venerdì 15 giugno 2012
Die Leere
Die Leere
Ich fühle mich flach und öde. Es ist nicht leicht, das ganze Leben wahrzunehmen. Man sieht immer nur Teile davon, als ob man mit kleinkarierten Brillengläsern hinschauen würde.
Die Teile, die uns vertraut sind, das Gewohnte, das Gelernte, das Alltägliche. Man wünscht sich und man erwartet es als selbstverständlich, dass diese Teile sich wiederholen und dass sie uns immer die erwartete Erfüllung schenken. Man nimmt sich etwas vor, man sucht Beschäftigung, doch irgendwann wird diese zu Wiederholung, zum Zwang. Alles was uns einmal Spass gemacht hat, wollen wir wiederholen. Warum?
Die vielen Fragen bleiben ohne Antwort. Es ist traurig. Was sollen überhaupt die viele Fragen? Doch in dem Moment, in dem eine Frage aufkommt, sollte man auch eine Antwort dafür finden, denn man stellt sich eine Frage, wenn man etwas nicht versteht.
Was versteht man nicht vom Leben, wenn man es verstehen will?
Was sieht man nicht vom Leben, wenn man es sehen will?
Muss man überhaupt verstehen oder mehr sehen, oder das Ganze sehen?
Als Beispiel könnte man, wie oben schon erwähnt, sich flach und öde fühlen, sich leer fühlen.
Das Gefühl der Leere. Es ist kein angenehmer Geselle, aber er bezieht einen festen Platz in unserem Leben.
Jetzt kommen die Fragen. Sollte man es zulassen und abwarten bis das Gefühl der Leere wieder verschwindet? Sollte man sich bemühen zu verstehen, warum es da ist?
Ist das Gefühl der Leere positiv oder negativ?
Man empfindet es meistens als negativ. Alles was leer ist, kann uns nichts geben oder wir denken es, oder wir haben es so gelernt.
Selbst im Wörterbuch bekommt das Wort, leer oder Leere, fast nur eine negative und triste Bewertung. Während das Wort ,voll oder Fülle, vor positiver Bewertungen sich kaum retten kann.
Nun haben wir hier eine ganz bestimmte „Leere“ zu verstehen. Die Leere, die in uns vorkommt, die Leere, die uns hilfslos, nutzlos, ideenlos vorkommen lässt. Diese Leere, hat nicht zu sein in einer Zeit die ausschliesslich von Antagonismus lebt.
Die ganze Gesellschaft ist bemüht, sich gegenseitig einzuprägen, dass man immer aus dem Vollen schöpfen soll oder kann.
Das Rennen aus dem Vollen zu schöpfen ist nicht aufzuhalten und wir alle leiden darunter. Wieder eine Frage: Warum lassen wir dieses Leiden zu? Ist es ein Leiden?
Haben wir vielleicht einen natürlichen Vorgang in ein Leiden umgesetzt? Und wenn, warum? Haben wir etwas nicht verstanden? oder falsch verstanden?
Zum Beispiel, könnte man die Leere als Erleichterung bewerten? Man ist leicht, man ist leer. Macht uns aber diese Leere Angst? Ist die Fülle das Gewohnte, das Alltägliche, was uns Sicherheit gibt, was von uns erwartet wird, was uns Bestätigung gibt ,usw.? Ja.
Was machen wir mit der Leere, die in uns existiert und auch nach ihren Rechten schreit?
Die wollen wir nicht. Die verdrängen wir in den Schatten.
Da liegt unser grösster Fehler, denn Polaritäten darf man nicht getrennt wahrnehmen, nur zusammen ergeben sie einen Sinn.
Das Polar – bewerten verursacht uns den grössten Stress.“ Fülle gut - Leere schlecht.“
Unsere Lebensqualität ist gesichert, wenn wir immer „aus dem Vollen schöpfen“ können.
Doch diese Lebensqualität hat uns zum Abbild eine Maschine gemacht . Eine Maschine, deren Aufgabe das Funktionieren ist und, der dafür ein Wert beigemessen wird. Dieser Wert, der nur und allein materiell ist, gibt uns ein Statussymbol und stärkt wiederum unser Schein....Selbstwertgefühl.
Hier angekommen müsste unser Glück vollkommen sein. Warum ist es aber nicht? Warum nimmt in der Gesellschaft die Depression gewaltig zu? Warum setzt sich die Depression uns im Weg?
Was haben wir nicht richtig gemacht?
Vielleicht konnte man sich besser fragen, was wir nicht gemacht haben?
In wenigen Worten könnte man es so ausdrücken. Wir haben nicht gelernt, unsere Leere zu erkennen und zuzulassen. Wir haben nur gelernt auf die Fülle zu achten und die Fülle als positiven Zustand zu bewerten.
Doch, wie kommen wir zu Fülle? Wie lässt sich die Fülle füllen? Ist sie selbstverständlich? Kann man einen Behälter füllen und aus ihm unbegrenzt schöpfen? Nein.
Der Behälter entleert sich und will wieder gefüllt werden. Auf uns übertragen heisst das, wir brauchen immer wieder eine Pause. Eine Pause die uns die Zeit gibt, die Leere wieder zu füllen denn nur ein leerer Behälter lässt sich füllen. Das heisst auch, wir brauchen Zeit um uns zu erneuern. Wir verändern uns ständig und diese Veränderung braucht ihren Ausdruck. Wenn wir sie nicht zulassen verschwenden wir viel positive Energie und werden unglücklich.
Wie müssen lernen uns die Zeit zu nehmen, unsere Leere zu füllen, genau wie wir auch Zeit brauchen um die Fülle zu leeren. Dieser Rhythmus sollte berucksichtig, werden denn es ist der Rhythmus unserer Seele. Und jetzt wieder eine Frage. Ist die Seele nicht die Quelle unserer Kreativität? Wenn, Ja, dann sollten wir unsere Seele ernsthaft wahrnehmen.
Es kommt nämlich, nicht darauf an wie viel wir haben, nehmen oder geben. Ausschlaggebend ist die Wahrnehmung dieser zwei gegenzätzlichen Zustände in uns und lernen damit umzugehen.
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Graziella Torboli
mercoledì 6 giugno 2012
Was ist leben?
Was ist „Leben“ ?
Auf die Frage
was ist Leben?
kommt die Antwort
der Natur
Sie lebt vor
was wir mit Denken
ja, vergebens
dauern suchen
Läßt das Denken
uns vergessen
daß wir sind
ein Teil Natur?
Läßt das Denken
uns´ren Kern
weitweg schieben
von uns Fern?
Schau der Baum
er ist sich selbst
er gibt sich selbst
und nichts verstellt.
Schau die Blume
ob rot ob gelb
sie blüht und duftet
für uns all´.
Was gibt der Mensch
außer sein Denken
wann läßts sich leben
wann läßts sich schenken?
Er meint zu leben
und such einen Sinn
mit geschlossene Herz
will Freude gewinn´.
Graziella Torboli
lunedì 28 maggio 2012
al me dialet - dialetto rivano
Al me dialet
To´porta´via con mi
en sac de ani ndrio
quandera zovena
quand che se feva l ámor.
To´ porta via, cosi come te ere
denter de mi , cosi sensa pensar
me sentiva con ti come a me casa,
e quan gaveva fret, te me scaldeve el cor.
Te me conteve storie
de Riva e dei paesoti,
storie de la Rocheta
e storie del me lac.
E´za pasa´ tant temp
da quand che sem partii,
a Riva i parla en ponta
e a ti gnanca i te conta.
Son deventaa grisa e mpoc veciota
e ho mpara´a parlar come i foresti
ma quan che gavevo nostalgia
te ere li a farme compagnia.
Ho parla´de ti ai me puteloti
che i vegniva a Riva da foresti
i te vol tuti ben come a so mama
anca se tanta zent la ne condana.
Quan che parlo de ti con quei de Riva
i me varda de travers e po i me ziga
„sto dialet l´e´roba vecia, de na volta“
e mi me vardo ntorno em poc stravolta.
Alora anca ti, no te se´pu de Riva
ti, che come mi te sere nat
su per en croz o dent en toc de lac
en quel paes che ghe ciameven „ nos „.
Graziella Torboli
giovedì 24 maggio 2012
Gedanke
Die Schule sollte eine Herausforderung für die Stärke der Jugend sein und nicht eine Verwaltung ihrer Schwäche.
G.Torboli
G.Torboli
lunedì 21 maggio 2012
B. Russel
Der Bericht eines dummen
Menschen über die Aussprüche
eines klugen Mannes ist niemals
genau, weil er das Gehörte
unbewußt so umwandelt,
daß er es verstehen kann.
Bertrand Russel
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